Wie ein Dornröschenschlaf im Plänterwald – so liegt der Spreepark seit Jahren da, umrankt von Geschichten und wilder Natur. Der ehemalige DDR-Kulturpark und spätere Freizeitpark ist heute einer der faszinierendsten Lost Places Berlins, der sich gerade in eine neue Zukunft verwandelt.
Zwischen rostigen Fahrgeschäften und überwucherten Wegen entsteht hier ein einzigartiger Kunst- und Kulturpark. Das stillgelegte Riesenrad, einst Wahrzeichen des Parks, prägt noch immer die Silhouette. Bei geführten Touren können Besucher die geheimnisvolle Atmosphäre erleben und mehr über die bewegte Geschichte erfahren – vom DDR-Kulturpark über den Rummelplatz bis zum heutigen Transformationsprojekt.
Der Spreepark verkörpert Berliner Geschichte wie kaum ein anderer Ort: 1969 als Kulturpark Plänterwald eröffnet, war er der einzige ständige Rummelplatz der DDR. Nach der Wende und einer spektakulären Pleite lag das Gelände jahrelang brach, wurde zur Kulisse für Filme und zum Sehnsuchtsort für Urban Explorer.
Heute ist der Park im Wandel begriffen – behutsam wird er für die Öffentlichkeit erschlossen, ohne seinen morbiden Charme zu verlieren. Ein Ort zwischen Vergangenheit und Zukunft, der Neugierige, Nostalgiker und Kulturinteressierte gleichermaßen anzieht. Die Planungen sehen vor, hier einen Mix aus Natur, Kunst und sanfter Freizeitnutzung zu schaffen.
